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Infektionen in öffentlichen Räumen vermindern

Infektionen in öffentlichen Räumen vermindern


Wie die antimikrobiellen Eigenschaften von Kupfer unser Leben gesünder machen können



Acht von zehn Infektionskrankheiten werden durch Berührung übertragen. Edelstahl- und Aluminiumoberflächen sehen zwar sauber aus, sie können jedoch tödliche Keime tragen. Kupfer und Kupferlegierungen können nach wissenschaftlichen Erkenntnissen das Wachstum von Bakterien hemmen. Mikroorganismen überleben auf Kupfer kaum länger als 90 Minuten. Deshalb sind Kupferlegierungen ideal für Türgriffe, Türdruckplatten und Handläufe – insbesondere in Krankenhäusern und Schulen, wo die Besorgnis wegen Infektionen am größten ist.


Kupfer ist wirksam gegen krankheitsverursachende Bakterien wie E. coli, Streptokokken und Staphylokokken. Auch das übliche Grippevirus vom Typ Influenza A überlebt nur schwer auf Kupfer, ebenso wie Aspergillus niger, ein häufig in Klimaanlagen auftretender Schimmelpilz. Kupfer ist sogar wirksam gegen virulentere Stämme von antibiotikaresistenten Bakterien, die mit Krankenhausinfektionen in Verbindung gebracht werden, z. B. dem multi-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA).


Bewusstsein schaffen


Die International Copper Association arbeitet hart daran, um sicherzustellen, dass Hersteller von Krankenhausausrüstungen und -geräten umfassend über die Vorteile von Kupferoberflächen informiert sind. Inzwischen läuft das Genehmigungsverfahren bei der amerikanischen Environmental Protection Agency (EPA), um künftig im Zusammenhang mit Kupferlegierungen, die für Kontaktoberflächen verwendet werden, über ihre Vorteile für die menschliche Gesundheit sprechen zu dürfen.