European Copper Institute
DE
Gesundheit & Umwelt
Home > Gesundheit & Umwelt > Kupfer in der Natur

Kupfer in der Natur

Kupfer ist ein in der Natur vorkommendes Element. Es ist in der Erdkruste, in Meeren, Seen und Flüssen vorhanden – in Form von winzigen Spurenelementen bis hin zu reichen Bergbauvorkommen. Es ist nicht schädlich, sondern wichtig für das Leben: Pflanzen, Fische und Tiere benötigen Kupfer, um richtig funktionieren zu können. Rinder- und Schafzüchter müssen sich vor Kupfermangel bei ihren Tieren hüten und bei Schweinen hat sich Kupfer als hervorragender Wachstumsförderer erwiesen.


Kupfer in unserer Umwelt


Kupfer kommt von Natur aus in allen Gewässern und auch in Sedimenten vor. Es findet sich ebenfalls im Erdreich. Wenn ein Boden nicht genug Kupfer enthält, kann er nicht intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Die beiden wichtigsten Kulturpflanzen, Reis und Weizen, können nicht auf Böden gedeihen, denen Kupfer fehlt. Kupfermangel kann zu rückläufigen Erträgen und schlechterer Qualität der Ernte führen.

Das bedeutet, dass Kupfermangel ein wichtiges Thema der weltweiten Nahrungsmittelproduktion ist. In Europa mangelt es wahrscheinlich 18 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Böden (das entspricht 19 % des Kulturlands) an natürlich vorhandenem Kupfer. Zum Ausgleich dafür hat es sich allgemein eingebürgert, die Böden durch die Ausbringung von kupferhaltigen Düngern und durch Behandlung mit Kupfersulfat zu verbessern.


Kupfer ist langlebig und wiederverwertbar


Wie alle natürlichen Rohstoffe der Erde ist Kupfer eine endliche Ressource. Im Gegensatz zu vielen anderen Elementen lässt sich Kupfer zu nahezu 100 % wiederverwerten – ohne nachteilige Auswirkung auf seine Eigenschaften. Nach aktuellen weltweiten Daten stammen 35 % der jährlich verwendeten 24 Millionen Tonnen Kupfer aus dem Recycling.

Durch die Wiederverwertung können wir die Weltreserven an Kupfer noch bis in eine ferne Zukunft strecken. Sie spart auch enorm viel Energie, da der energieintensive Prozess der Umwandlung von Kupfererz in das Metall, das wir kennen, entfällt.